Das Mc Kenzie Konzept ist ein früh-aktives, prophylaktisch-therapeutisches Konzept mit dem Ziel der Verhütung Rezidiven und Verhinderung von Chronifizierung.
Sie wird bei durch die Wirbelsäule bedingten Schmerzen eingesetzt.
Patienten werden aktiv in den Therapieprozess einbezogen
Passive manuelle Techniken werden nicht als primäre Intervention eingesetzt.
Mobilisationsmaßnahmen kommen erst dann zum Einsatz, wenn keine weitere
Verbesserung in Schmerz und Funktion zu verzeichnen ist.
Anwendungsgebiete sind:
Bandscheibenvorfälle der Hals- Brust- und Lendenwirbelsäule
Andere durch die Wirbelsäule bedingte Schmerzen mit und ohne Ausstrahlungen in Arme und Beine
Bei der Therapie nach McKenzie wird zunächst analysiert, welche Bewegungen der Wirbelsäule nach mehreren Wiederholungen die Beschwerden bessern.
Dabei gilt insbesondere die Zentralisation des Schmerzes (das
Zurückwandern des Schmerzes von Armen und Beinen zur Wirbelsäule) als positives
Zeichen für eine gute Heilungschance.
Die Bewegungen werden weiter differenziert
und mit dem Patienten erlernt.